Vom Winterschlaf zum Verkaufsstart: Warum jetzt der perfekte Monat für Ihre Immobilienplanung ist

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Verkauf
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20/2/2026

Wer seine Immobilie im Frühjahr erfolgreich vermarkten möchte, sollte den Februar nutzen, um strategisch vorzuplanen. Während der Markt im März und April seinen Höhepunkt erreicht, verschaffen Sie sich durch eine frühzeitige Aufbereitung der Unterlagen und gezielte optische Auffrischungen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Objekt jetzt aus dem Winterschlaf wecken, welche administrativen Vorbereitungen unerlässlich sind und wie Sie mit „Vor-Frühlingsputz“ den Grundstein für einen Verkauf zum Bestpreis legen können.

Den Marktzyklus nutzen: Warum Sie jetzt starten sollten

Der Frühling gilt traditionell als die beste Jahreszeit für den Immobilienverkauf. Die Tage werden länger, die Gärten beginnen zu blühen und Immobilien wirken im natürlichen Licht deutlich vorteilhafter und einladender. Zudem suchen gerade Familien oft im Frühjahr intensiv nach einem neuen Zuhause, um einen Umzug noch vor dem neuen Schuljahr im Sommer zu realisieren.

Viele Eigentümer machen jedoch den Fehler, erst aktiv zu werden, wenn die Natur bereits in voller Blüte steht. Klüger ist es, antizyklisch zu handeln: Wer die noch ruhigeren Februarwochen für die Vorbereitung nutzt, ist startklar, sobald die Käufernachfrage im März und April anzieht. Dieser zeitliche Vorsprung ermöglicht es Ihnen, mit einer perfekten Präsentation am Markt aufzutreten, während andere erst noch ihre Unterlagen sortieren oder auf Handwerker warten. Erfahrungsgemäss lassen sich Immobilien im Frühling nicht nur schneller verkaufen, sondern oft auch zu besseren Preisen, da die Nachfrage das Angebot häufig übersteigt.

Administrative Hausaufgaben erledigen

Ein professioneller Verkaufsprozess steht und fällt mit der Vollständigkeit der Unterlagen. Nutzen Sie die Zeit im Februar, um die Basis für den Verkauf zu legen. Nichts bremst einen Verkaufsprozess unnötiger aus als fehlende Dokumente, wenn ein Kaufinteressent bereits angebissen hat. Eine lückenlose Dokumentation signalisiert Seriosität und schafft Vertrauen bei potenziellen Käufern. Zu den wichtigsten Unterlagen, die Sie jetzt zusammenstellen sollten, gehören:

  • Grundbuchauszug und Katasterpläne: Ein aktueller Grundbuchauszug ist unerlässlich.
  • Gebäudeversicherungspolicen: Diese geben Aufschluss über die versicherten Werte und Prämien.
  • Grundrisspläne: Stellen Sie sicher, dass diese korrekt und lesbar sind. Oft lohnt es sich, alte Pläne grafisch neu aufbereiten zu lassen.
  • GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone): Energieeffizienz wird für Käufer immer wichtiger. Klären Sie, ob ein aktueller Ausweis vorliegt oder erstellt werden muss.
  • Instandhaltungsnachweise: Stellen Sie eine Liste der Renovationen und Sanierungen der letzten Jahre zusammen (z.B. Heizungsersatz, Fassadensanierung, neue Fenster).

„Vor-Frühlingsputz“: Wecken Sie Ihr Objekt aus dem Winterschlaf

Der Winter hinterlässt Spuren an jeder Immobilie. Nutzen Sie den Februar für ein die gezielte Verkaufsvorbereitung, um den Wert Ihrer Immobilie optisch zu steigern:

  • Aussenbereich als Visitenkarte: Der erste Eindruck entsteht oft schon am Gartentor und entscheidet binnen Sekunden über das Interesse. Reinigen Sie Haustür, Hausnummer und Briefkasten gründlich. Entfernen Sie altes Laub, Moos, Winterschmutz sowie herumliegendes Kinderspielzeug von Wegen und der Einfahrt. Auch wenn die Natur noch ruht, sollte der Garten gepflegt wirken: Schneiden Sie Hecken zurück und entsorgen Sie abgebrochene Äste.
  • Platz schaffen und Entrümpeln: Viel Platz ist das, wonach Käufer oft Ausschau halten. Ein unaufgeräumtes Haus wirkt kleiner, als es ist. Nutzen Sie die Zeit, um Unnützes auszusortieren oder einzulagern. Entfernen Sie sperrige Möbelstücke aus den Laufwegen, um Räume grösser und heller wirken zu lassen.
  • Licht und Fenster: Die Tage werden langsam länger, doch das Licht ist oft noch fahl. Saubere Fenster sind daher ein absolutes Muss, um maximales Tageslicht in die Räume zu lassen. Helligkeit ist eines der meistgenannten Kriterien von Interessenten; öffnen Sie deshalb für Besichtigungen sämtliche Rollos und Gardinen. Prüfen Sie zudem die Beleuchtung: Funktionieren alle Lampen im Aussen- und Innenbereich? Setzen Sie am Abend auf warme, indirekte Lichtquellen.
  • Fokus auf Küche und Bad: Diese Räume sind für viele Käufer entscheidend. Eine gründliche Reinigung ist Pflicht. Aber auch kleine Upgrades wirken Wunder: Tauschen Sie beispielsweise alte Griffe an den Küchenschränken aus oder erneuern Sie die Silikonfugen im Bad.
  • Atmosphäre durch Duft und Farbe: Sorgen Sie für eine einladende Stimmung. Frische Blumen auf dem Tisch oder dezente Raumdüfte (z.B. nach frischer Wäsche) sprechen die Sinne positiv an. Ein frischer Anstrich in hellen, neutralen Farben lässt zudem Räume sofort gepflegter und moderner wirken.

Kleine Reparaturen, grosse Wirkung

Gehen Sie mit dem kritischen Blick eines Besuchers durch Ihr Haus. Tropfende Wasserhähne, quietschende Türen, defekte Türgriffe oder Schrammen an den Wänden mögen Sie im Alltag nicht mehr stören, bei einer Besichtigung fallen sie jedoch negativ ins Gewicht. Solche Kleinigkeiten können Käufer unbewusst abschrecken oder als Argument für Preisverhandlungen dienen.

Erstellen Sie eine Liste für Reparaturen und Reinigungsarbeiten. Investieren Sie jetzt in diese kleinen Instandsetzungen – ein frischer Anstrich in hellen Farben oder das Ausbessern von Bodenbelägen kostet meist wenig, hat aber einen grossen Effekt auf den wahrgenommenen Wert der Immobilie. Prüfen Sie auch die Heizkörper: Eine Entlüftung sorgt für volle Leistung, was bei Besichtigungen an noch kühlen Februartagen essenziell ist.

Neutralisieren und “Entpersonalisieren”

Um den bestmöglichen Preis zu erzielen, muss Ihre Immobilie eine Projektionsfläche für die Träume der Käufer bieten. Das gelingt am besten, wenn Sie persönliche Gegenstände konsequent reduzieren. Entfernen Sie Fotos der ganzen Familie, Sammlungen, religiöse Symbole oder sehr spezifische Dekorationen. Betrachten Sie Ihr Haus ab sofort mit einer gewissen Distanz als Verkaufsobjekt, das auf dem Markt konkurrieren muss.

Weniger ist hier oft mehr: Durch das Entfernen sperriger Möbelstücke wirken Räume zudem grösser, heller und strukturierter. Sollten Räume leerstehen oder unvorteilhaft möbliert sein, kann auch «Virtual Staging» eine Option sein – dabei werden Räume digital möbliert, um das Potenzial der Immobilie aufzuzeigen, ohne dass physische Möbel gerückt werden müssen.

Planen Sie einen Verkauf im Frühling? Die Lifestyle Company unterstützt Sie dabei, den Februar optimal zu nutzen. Von der professionellen Bewertung über die Aufbereitung der Unterlagen bis hin zum perfekten digitalen Staging – wir sorgen dafür, dass Sie bereit sind, wenn der Markt erwacht. Start Sie jetzt mit der professionellen Bewertung Ihrer Liegenschaft.

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