Viele junge Familien hoffen auf sinkende Immobilienpreise in der Annahme, dass die geburtenstarken Jahrgänge bald ihre grossen Einfamilienhäuser verkaufen. Doch aktuelle Marktdaten zeigen ein anderes Bild: Die sogenannte Babyboomer-Generation denkt mehrheitlich gar nicht daran, aus ihren Eigenheimen auszuziehen. Was das für den Schweizer Immobilienmarkt bedeutet und welche zukunftsweisenden Möglichkeiten Eigentümer heute haben, beleuchten wir in diesem Beitrag.
Einige Demografie-Experten prognostizieren zwar, dass ein künftiges Überangebot an Einfamilienhäusern die Preise drücken könnte, wenn viele ältere Verkäufer auf eine kleinere Menge junger Käufer treffen. Eine aktuelle Raiffeisen-Studie nimmt dieser These jedoch vorerst den Wind aus den Segeln. Die Wohnzufriedenheit bei älteren Eigentümern ist enorm hoch und der Anreiz für einen Umzug fehlt schlichtweg. Nur gerade 1,5 Prozent der Rentner mit Wohneigentum ziehen um. Überspitzt formuliert, trennt oft erst der Gang in ein Pflegeheim die Eigentümer von ihrem geliebten Zuhause. Für junge Familien bedeutet dies, dass das Angebot an Eigenheimen knapp und die Preise voraussichtlich weiterhin auf hohem Niveau bleiben werden.
Gleichzeitig wächst der politische und gesellschaftliche Druck auf diese grosszügige Wohnform. Rund 300'000 Einfamilienhäuser in der Schweiz gelten als unterbelegt, da sie nach dem Auszug der Kinder oft nur noch von ein oder zwei älteren Personen bewohnt werden. Angesichts der allgemeinen Wohnungsknappheit und dem raumplanerischen Ziel der inneren Verdichtung hat der Bund nun eine nationale Studie in die Wege geleitet. Deren Ergebnisse werden bis Ende dieses Jahres (2026) erwartet und sollen datengetrieben aufzeigen, welches Entwicklungspotenzial und welche Baureserven in diesen Quartieren stecken. Harte staatliche Eingriffe oder Steuern nach Wohnfläche gelten zwar als politisch chancenlos, doch die Diskussion um eine effizientere Nutzung von Wohnraum und die Schaffung freiwilliger Anreize nimmt merklich an Fahrt auf.
Wer sein grosses Haus im Alter nicht verlassen möchte, hat dennoch spannende Möglichkeiten, um auf veränderte Bedürfnisse zu reagieren. Der Bund fördert Initiativen, die auf eine sanfte Nachverdichtung abzielen. So kann ein zu gross gewordenes Einfamilienhaus beispielsweise in mehrere kleinere, barrierefreie Wohneinheiten umgewandelt werden. Dies bietet den Vorteil, dass neuer Wohnraum für Familien oder Mieter geschaffen wird, während die Eigentümer in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können. Zudem lassen sich dadurch die Unterhaltskosten senken und zusätzliche Mieteinnahmen generieren.
Genau an diesem Punkt wird es spannend: Viele Eigentümer verfügen heute über ein erhebliches, oft ungenutztes Potenzial in ihrer Immobilie. Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr nur, ob Sie verkaufen möchten oder nicht, sondern vielmehr: Was lässt sich aus Ihrer Liegenschaft heute und in Zukunft wirklich herausholen?
Genau bei dieser Fragestellung begleiten wir Sie mit unserem spezialisierten Bereich «Entwickeln & Bauen». Wir analysieren Ihre Immobilie nicht nur oberflächlich, sondern zeigen Ihnen konkret auf, welches Entwicklungspotenzial in Ihrem Grundstück steckt und ob sich ein Umbau, eine Erweiterung oder gar ein Ersatzneubau wirtschaftlich für Sie lohnt.
Dabei nehmen wir uns bewusst die Zeit, nicht nur die Bausubstanz, sondern vor allem Ihre persönlichen Bedürfnisse und langfristigen Ziele zu verstehen. Gemeinsam finden wir heraus, was für Sie wirklich sinnvoll ist.
Was uns auszeichnet, ist die Kombination aus fundierter Praxiserfahrung, einem starken Netzwerk und dem laufenden Austausch mit relevanten Fachstellen. So erhalten Sie Lösungen, die sowohl baulich als auch wirtschaftlich durchdacht sind. Wir unterstützen Sie dabei:
Wer sich frühzeitig mit den Möglichkeiten der eigenen Immobilie auseinandersetzt, schafft die beste Grundlage für fundierte Entscheidungen – heute wie auch in Zukunft.